Nicht gefunden
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"Dee Ex" nennt sich die kleine zierliche Frau aus dem Ostteil Berlins, die mit patriotischer Rap- Musik die Szene aufmischt. Von der gewaltbe- reiten „Antifa“ und linksradikalen Medien wur- den Vorwürfe des Rechtsextremismus gegen die Künstlerin erhoben. Mit Dee Ex sprach Hans Lody.
Dee Ex: Um meine Leidenschaft zu teilen. Ich verarbeite damit meine Gedanken und Gefühls- welt.
Dee Ex: Es hat sich so ergeben, weil man nicht alle Emotionen auf einer Tonleiter verteilen kann.
Dee Ex: Kaum einer will mehr patriotisch sein und sein Land vor inneren und äußeren Angrif- fen schützen. Wer es dennoch versucht, wird als Nazi diffamiert und „politisch gejagt“.
Dee Ex: Nö. Ich bleibe im Land meiner Vor- fahren. Es ist meine Heimat, zu der ich mich inklusive aller Höhen und Tiefen bekenne,
ohne „rot“ zu werden.
Dee Ex: Ehre, wem Ehre gebührt. General de Gaulle hat einmal zu Recht gesagt, dass man den Charakter eines Volkes daran erkennt, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Solda- ten umgeht. Ich wünschte mir, die jungen Leute von heute hätten das Rückgrat der Kriegergene- ration. Letztlich beklage ich damit die Charakter- losigkeit der Antideutschen.
Dee Ex: Selbstachtung, Patriotismus und direkte Demokratie. Wir müssen als gutes Beispiel die- nen – ein schlechtes waren wir lange genug. Wir brauchen ein selbst denkendes, kritisches Volk und Politiker, die sich für unser Recht einsetzen. Also Steinbach statt Merkel, Gauweiler statt Wes- terwelle und so weiter. Mit meiner Musik will ich meinen Anteil zu einer positiven Entwicklung beisteuern. Wie man in Wien gesehen hat, kann Rap-Musik viel bewirken.
Dee Ex: Ja klar.
Dee Ex: Nein? Nicht? Aber etwas ähneln uns die Ösis schon! Ich mag sie sehr und was da geht, muss doch hier auch umzusetzen sein.
Dee Ex: Seine Tore für Deutschland machen zu- mindest den Eindruck, als wäre er es. Er bekennt sich anscheinend zu unserem Land, weil er im Oktober nicht für die Türkei, sondern für uns spielen wollte. Eigentlich sollte er als Vorbild dienen und die Integrationsunwilligen zum Nachdenken bringen.
Dee Ex: Da wird die gescheiterte Integrations- politik deutlich. Diese „Fans“, die türkischen Nationalisten zeigen ja, dass sie sich gar nicht integrieren wollen. Der Dank für deutsche Bil- dung und ein finanziell abgesichertes Leben in Deutschland ist Hass und Ablehnung – Sie wollen offensichtlich nichts mit unserem Land zu tun haben. Wenn sie gehen wollen, dann sollen sie es auch endlich tun. Ich halte sie nicht auf.
Dee Ex: Weil die Argumente fehlen. Die Zwangs-vermischung nicht aufeinander abgestimmter Kulturen beziehungsweise die Abschaffung der eigenen ist destruktive Heuchelei und dient nur der Beruhigung eines schlechten Gewissens. Völkerfreundlich ist das nicht. Horst Köhler sagte mal, dass Patriotismus und Weltoffenheit keine Gegensätze sind – sie bedingen einander! Das sehe ich genauso. Was ich mir für Deutsch- land wünsche, gönne ich jedem anderen Land. Heimatpflege, die Liebe und Treue zum eigenen Volk machen eine Gastfreundschaft und den Respekt vor Fremdem erst glaubwürdig. Sie bedeuten eben nicht, dass man gleichzeitig andere Völker verachtet.
Dee Ex: Ich habe mit einem großen Kreuz über den gesamten Wahlzettel die Freiheit gewählt. Wir brauchen keine Politik, mit der das Volk sowieso nicht einverstanden ist. Um es mit Stauffenbergs Worten zu sagen: „Es lebe das heilige Deutschland!“
PAZ - Preußische Allgemeine Zeitung
Nr. 46 - 20. November 2010
(Seite 3)
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